Respawn erprobt in Apex Legends seit dem 7. Oktober 2026 eine neue Crossplay-Standardeinstellung beim Matchmaking auf US-West-Servern. Die Maßnahme soll bis zum Saisonende am 3. November laufen. Ziel sind kürzere Suchzeiten und kleinere Skill-Abstände zwischen Gegnern. Ob das tatsächlich gelingt, muss der Test erst zeigen. Konsolenspieler können Crossplay weiter deaktivieren, sollten dabei aber die Nachteile für die Warteschlange kennen.
Was wurde am 7. Oktober geändert?
Laut dem offiziellen Update vom 6. Oktober startete die Erprobung am Folgetag gegen 10 Uhr Pazifikzeit. Im betroffenen Matchmaking-Pool von US-West ist Crossplay standardmäßig aktiviert. Daraus folgt keine dauerhafte weltweite Regeländerung und auch kein völlig neuer Modus.
Welches Problem will Respawn lösen?
Das Matchmaking versucht zugleich, die Wartezeit niedrig und das Skill-Niveau im Lobby-Feld ausgeglichen zu halten. Eine größere gemeinsame Suchpopulation könnte dabei helfen. Respawn hat für diesen aktuellen Versuch aber weder eine garantierte Beschleunigung noch gemessene Verbesserungen veröffentlicht.
Gilt der Test auch für Deutschland?
Die Ankündigung spricht ausdrücklich von US-West. Ein Rollout auf EU-Server oder eine besondere Änderung für Deutschland, Österreich oder die Türkei wird nicht behauptet. Ausschlaggebend ist der verwendete Datenzentrum-Standort, nicht bloß das Wohnsitzland. Ein weit entfernter Server kann den Ping unnötig erhöhen.
Müssen Konsolenspieler gegen PCs antreten?
Mit Crossplay können verschiedene Plattformen grundsätzlich im selben Suchsystem berücksichtigt werden. Das heißt aber nicht, dass zwangsläufig in jedem Konsolenmatch PC-Spieler sind. Einzelheiten zu Eingabegeräten, Aim Assist oder sämtlichen übrigen Skill-Regeln nennt die kurze Testankündigung nicht.
Crossplay auf PlayStation und Xbox ausschalten
Öffnet die Lobby, klickt unten rechts auf das Zahnrad Game Menu und geht in Settings. Unter Cross Platform Play wählt ihr Disabled. Laut EA-Hilfe funktioniert das auf PlayStation, Xbox und Nintendo Switch 2; mit Enabled schaltet ihr die Funktion wieder ein.
Warum Ausschalten längere Suchen bedeutet
EA erläutert, dass mit ausgeschaltetem Crossplay nur andere Nutzer derselben Plattform gefunden werden, die ebenfalls deaktiviert haben. Das verringert den verfügbaren Pool und kann Suchzeiten verlängern. Deshalb rät EA generell vom Abschalten ab. Einen festen Zeitaufschlag gibt es für diesen Versuch nicht.
PC-Spieler können den Schalter nicht nutzen
Auf dem PC steht die Crossplay-Deaktivierung laut EA nicht zur Verfügung. Fehlt die Option in Steam oder EA app, ist das nicht automatisch ein Fehler. Crossplay beschreibt gemeinsame Matches auf verschiedenen Systemen; Cross-Progression dagegen die Mitnahme des Spielfortschritts.
Was bisherige Matchmaking-Tests zeigen
Ein EA-Entwicklerbericht aus dem Juni beschreibt unter anderem Warteschlangen, große Skill-Lücken, Solo-Spieler gegen koordinierte Teams und Teamkollegen-Qualität als Probleme. Regionale Experimente dienen dem Vergleich. Die Daten älterer Tests dürfen nicht als Ergebnis der neuen US-West-Crossplay-Studie ausgegeben werden.
Broken Moon und Gibraltar ebenfalls repariert
Im selben Update wurde eine fehlerhafte Bodenkollision bei Terraformer auf Broken Moon behoben, durch die Spieler unter die Karte geraten konnten. Außerdem endet die Skydive-Emote-Audiospur von Gibraltar nun nach der Landung. Separat meldete Respawn am 2. Oktober einen Fix für Steam-Einstellungen, die bei manchen Installationen immer zurückgesetzt wurden.
Checkliste für Spieler
- Kontrolliert euer gewähltes Datenzentrum, bevor ihr euch dem US-West-Test zurechnet.
- Lasst Crossplay aktiv, wenn euch schnelle Matches besonders wichtig sind.
- Vergleicht mehrere Suchvorgänge nach einer Konsolen-Einstellungsänderung.
- Wartet auf echte Messdaten von Respawn, statt Testziele als Ergebnis zu melden.
Quellen und Referenzen3
EA/Respawn – October 6 official update — EA Help – cross-play settings — EA – matchmaking analysis